26. Juli 2026 – dpa

Angriff auf Berliner CSD

Hamburg gedenkt der Opfer des Berliner CSD-Angriffs

Rund 800 Menschen haben in Hamburg der Opfer des Angriffs auf den Berliner Christopher Street Day gedacht. Am Abend zog zudem ein Demonstrationszug gegen die Gewalt durch Barmbek.

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Nach dem Angriff in Berlin nahmen rund 800 Menschen an einer Solidaritäts-Kundgebung in Hamburg teil.

Nach dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) sind in Hamburg rund 800 Menschen zu einer Kundgebung zusammengekommen. «Wir sind in Gedanken bei der Berliner Community», hieß es in einem Instagram-Beitrag des Vereins Hamburg Pride, der zu der Versammlung aufgerufen hatte. Ein Mitarbeiter des Polizeilagezentrums sagte, die Eilversammlung sei nach rund 45 Minuten beendet worden. Der Hamburger CSD ist für Samstag geplant.

Wie der Mitarbeiter weiter sagte, kam es während der Versammlung zu kleineren Vorfällen. Die Polizei sprach demnach ein Aufenthaltsverbot aus und stellte eine Identität fest. Details nannte die Polizei nicht.

Am Abend fand zudem ein Eilaufzug unter dem Motto «Gegen die Gewalt beim CSD» statt. Der Demonstrationszug führte von der Fuhlsbüttler Straße in Hamburg-Barmbek bis zur S-Bahn-Station Rübenkamp. Die Polizei rechnete mit einer hohen zweistelligen Zahl von Teilnehmern.

Ein Autofahrer hatte am Samstagabend im Berliner Tiergarten am Rande des CSD Menschen angefahren. Anschließend attackierte er nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) weitere Passanten mit einer Art Machete. Eine Frau starb bei dem Angriff, 29 weitere Menschen erlitten teils schwere Verletzungen.

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