29. August 2025 – dpa

Freibäder

Hamburger Freibadsaison fiel buchstäblich ins Wasser

Regen, kühle Temperaturen und wenig Sonne: Die Hamburger Freibadsaison blieb dieses Jahr hinter den Erwartungen zurück. Was Bäderland für die Zukunft plant.

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In diesem Sommer kamen nur wenige Besucher in die Hamburger Freibäder. (Archivfoto), Foto: Markus Scholz/dpa

Die Freibadsaison ist in diesem Jahr in Hamburg eher verhalten ausgefallen. «Man muss sagen, dass die Sommersaison trotz einiger weniger Hochsommertage nicht die erhoffte Stimmung und mit Blick auf die Freibadbesucherzahlen auch nicht die erhofften Ergebnisse gebracht haben», sagte Bäderland-Sprecher Michael Dietel dem «Hamburger Abendblatt». Der diesjährige Sommer sei von einer wechselhaften Wetterlage und insgesamt zu vielen Niederschlägen geprägt gewesen.

«Insbesondere der Monat Juli fiel nach dem fulminant heißen Start mit den besucherstärksten Tagen am 1. und 2. Juli durchweg ins Wasser», sagte Dietel. Anders als in den vergangenen zwei Jahren sei auch die starke Erholung der Wetterlage ab Mitte August bislang ausgeblieben. Trotzdem seien die Freibäder durchgehend geöffnet gewesen.

Insgesamt verzeichne Bäderland bislang dennoch eine Besucherzahl auf Vorjahresniveau, da es in diesem Jahr keine Ruhetage in den großen Sommerfreibädern gab und sich manche Besucher auch durch die niedrigen Temperaturen nicht hätten abschrecken lassen. An manchen Standorten seien an einigen Tagen aber nur eine Handvoll Besucher gekommen.

In den kommenden Jahren wolle Bäderland wieder stärker die Wetterlage im Blick behalten und bei Bedarf möglicherweise einen Wechsel zwischen Hallen- und Freibadangeboten vornehmen. «Vielleicht hätte Bäderland im Sommer mehr Menschen erreichen können, wenn das Unternehmen seine Thermen geöffnet hätte statt durchgängig die Freibäder», meinte Dietel.

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