07. August 2026 – dpa
Nasse Füße, klarer Blick und pures Naturerlebnis: Für Ministerpräsident Günther und Umweltminister Goldschmidt geht es ins Watt. Der Regierungschef hat eine klare Empfehlung.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Umweltminister Tobias Goldschmidt (Grüne) haben sich mit einer Wattwanderung von Dagebüll zur Hallig Oland (Nordfriesland) Abwechslung vom politischen Alltag verschafft.
«Der Blick war ein Traum, Föhr haben wir die ganze Zeit vor Augen gehabt, nachher kam Amrum auch um die Ecke, überhaupt die ganze Halligenwelt, einfach ein großartiges Erlebnis», sagte Günther nach Ankunft auf Hallig Oland.
«Es macht ja sowieso Spaß, barfuß mal durchs Watt zu laufen. Ich bin sehr froh, jetzt auf Oland hier unterwegs zu sein.» Das Welterbe Wattenmeer sei ein besonderer Stolz für Schleswig-Holstein. «Das ist schon etwas ganz Einzigartiges auch in der Welt, was wir hier direkt vor der Haustür haben», so Günther. «Das live zu erleben, kann man nur jedem zum Nachahmen empfehlen. Das ist schon wirklich ein großartiges Erlebnis.»
Günther wies auf Veränderungen in der Folge des Klimawandels hin, etwa den steigenden Meeresspiegel oder höhere Strömungsgeschwindigkeiten. «Das macht schon etwas mit der Natur.» Daher sei die Landesregierung ehrgeizig, die Klimaziele zu erreichen. Er setze darauf, dass der Bund ähnlich ehrgeizig bleibe.
Der Ministerpräsident ist seit Anfang der Woche zu Fuß im Land unterwegs. Er legt zum 80. Geburtstag des Landes Schleswig-Holstein in fünf Naturparken insgesamt rund 80 Kilometer zurück. Die Wattwanderung habe er dazugenommen, um auch den Westen des Landes einzubeziehen. Günther hatte die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihn ein Stück zu begleiten und mit ihm ins Gespräch zu kommen.