02. September 2026 – dpa
2. Fußball-Bundesliga
Am letzten Tag der Transferperiode blieb es beim FC St. Pauli ruhig. Trainer Marcel Rapp ist erleichtert, dass die Transferperiode vorbei ist. Jetzt will er gute Leistungen in Punkte verwandeln.
Marcel Rapp ist nach eigener Aussage glücklich über das Ende der Sommer-Transferperiode. «Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das der Kader ist, mit dem wir spielen, und ich bin da happy drüber», sagte der Trainer des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli. «Ich glaube, es ist gut für uns, es ist auch gut für die Spieler, dass da jetzt einfach Klarheit herrscht.»
Er glaube, eine gute Mannschaft zusammenzuhaben. «Wir haben einen guten Spirit in der Mannschaft, und deswegen sind wir froh, dass jetzt die Transferphase vorbei ist», sagte der 47-Jährige bei der Spieltags-Pressekonferenz zum Spiel der Hamburger bei Arminia Bielefeld am Freitag (18.30 Uhr/Sky).
Zehn Spieler kamen zum Bundesliga-Absteiger, darunter drei zurückgekehrte Leihspieler. Elf Profis verabschiedeten sich, unter anderem Abwehrchef Hauke Wahl (VfL Wolfsburg) und Kapitän Jackson Irvine (Cerezo Osaka).
Am letzten Tag der Transferperiode am Dienstag blieb beim Kiezclub alles ruhig. Damit steht fest, dass abwanderungswillige Leistungsträger wie Eric Smith oder der zuletzt formschwache Joel Fujita vorerst weiter am Millerntor spielen.
Rapp ist dankbar, dass er jetzt Planungssicherheit hat. Nach dem durchwachsenen Saisonstart mit nur zwei Punkten aus drei Zweitliga-Spielen und dem Aus im DFB-Pokal beim Drittligisten Rot-Weiss Essen wollen er und die Mannschaft endlich die ersten Siege feiern.
«Die Leistung der letzten drei Ligaspiele macht mich sehr optimistisch, weil ich glaube, wenn wir diese Leistung bringen, dann sind wir auch berechtigt, Punkte zu holen - viel mehr als wir jetzt haben», sagte Rapp. Er habe das Training gesehen, «da waren wir an der Leistung dran. Wenn wir das so fortsetzen können, da bin ich positiver Dinge.»