29. August 2025 – dpa
Fallschirmjäger proben Sprünge aus 3.650 Metern – in Mecklenburg-Vorpommern trainieren sie auch mit Waffen und Schwerlast, wie es im Ernstfall sein könnte.
35 Springer des Fallschirmjägerregimentes 31 aus Seedorf in Niedersachsen über derzeit in Mecklenburg-Vorpommern. Bis Samstag absolvieren sie zunächst auf dem Ostseeflughafen Barth Sprünge aus 3.650 Meter Höhe. «Für alles, was darüber hinausgeht, brauchen wir eine Sauerstoffversorgung», sagte der Pressefeldwebel des Regimentes, Gerrit Burow.
Absprünge aus größeren Höhen werden ab kommender Woche in Trollenhagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bei der taktischen Weiterbildung geübt. Dann stehen auch Sprünge mit Waffen, Schwerlast oder Tandempassagieren an. «So, wie es im Ernstfall wäre», so Burow.
In Barth, das eine Art Warm-up-Training für Trollenhagen sei, werden die Springer mit einem gemieteten Kurzstrecken-Transportflugzeug M28 Skytruck auf Höhe gebracht. Die Propeller-Maschine bietet Platz für 14 Springer. Auch aus einem Super-Puma-Hubschrauber der Bundespolizei wurden Sprünge absolviert.
In Trollenhagen kommen auch die Transportflugzeuge Airbus A400M sowie C130 zum Einsatz. Die Fallschirmtruppen nutzen die Flughäfen in Mecklenburg-Vorpommern regelmäßig zu Übungszwecken.