21. September 2026 – dpa
Nach der Landtagswahl zielt die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf eine rot-rot-grüne Koalition. Die Linke zeigt sich für Gespräche offen.
Die Spitze der Linken in Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich offen für Gespräche über eine neue rot-rot-grüne Landesregierung. «Sondierungen wird es geben», sagte Landesgeschäftsführer Salim Hemeed der Deutschen Presse-Agentur in Schwerin. Darüber sei man sich im Landesvorstand einig. Voraussichtlich begännen diese Sondierungsgespräche kommende Woche.
Eine offizielle Einladung gebe es noch nicht. Aber: «Wir werden die Einladung annehmen, wenn sie kommt», sagte Hemeed. Der Landesvorstand hatte nach seinen Worten am Montag gemeinsam mit den Kreisvorsitzenden das Ergebnis der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ausgewertet.
Die Linke hatte am Sonntag 6,5 Prozent der Stimmen erreicht, ein deutlicher Verlust im Vergleich zu den 9,9 Prozent 2021. Die regierende SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kam auf 35,5 Prozent, die Grünen auf 5,7 Prozent. Schwesig zielt auf eine rot-rot-grüne Koalition, die im Landtag eine Mehrheit hätte.
Wahlsiegerin war mit 38,2 Prozent die AfD, die aber mangels Koalitionspartnern keine Aussicht auf die Bildung einer Landesregierung hat.