21. September 2026 – dpa
Nach der Wahl steht in Mecklenburg-Vorpommern die Bildung einer neuen Landesregierung an. Warum es aus Sicht des Handwerks jetzt schnell gehen sollte.
Nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern drängt das Handwerk im Nordosten zur Eile. Die Politik müsse durch eine zügige Regierungsbildung zeitnah klare Verhältnisse schaffen und längere politische Unsicherheiten vermeiden, teilten die Handwerkskammern des Landes mit.
Die Betriebe bräuchten Planungssicherheit, sagte Axel Hochschild, Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern in MV. «Wer investiert, ausbildet, Arbeitsplätze sichert oder eine Betriebsnachfolge vorbereitet, muss wissen, auf welche Rahmenbedingungen er sich verlassen kann.» Die Aufgaben seien der Politik bekannt. Es brauche weniger Bürokratie, eine leistungsfähige Infrastruktur und keine weiteren Belastungen bei Energiepreisen, Abgaben und weiteren Kosten.
Der Vorstandsvorsitzende des Maschinenbau-Verbands VDMA in Ostdeutschland, Alexander Jakschik, forderte die nächste Landesregierung auf, wirtschafts- und industriepolitische Kernanliegen nicht zwischen parteipolitischen Interessen aufzureiben. «Die Unternehmen erwarten, dass angekündigte Vorhaben konsequent umgesetzt werden.»