18. September 2026 – dpa

Vor der Landtagswahl in MV

Schwesig weist Kritik an ihrem Wahlkampf zurück

Der CDU droht ein historisch schlechtes Abschneiden bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Ist Manuela Schwesig schuld?

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Die SPD-Spitzenkandidatin Manuela Schwesig weist Kritik an ihrem polarisierenden Wahlkampf gegen die AfD zurück. (Archivbild)

Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Spitzenkandidatin Manuela Schwesig hat Vorwürfe zurückgewiesen, sie würde Wahlkampf auf Kosten der CDU machen. «Bei allem Respekt: Die CDU muss schon ihr Wahlergebnis selbst verantworten und sich selber fragen, warum sie so schwach dasteht», sagte die Ministerpräsidentin dem Nachrichtensender Welt TV.

In jüngsten Umfragen liegt die CDU bei 6 bis 7 Prozent. Es wäre ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl seit Bestehen der Bundesrepublik. In der Folge war Kritik laut geworden, dass im polarisierenden Wahlkampf zwischen den großen Kontrahenten SPD und AfD andere Parteien wie die CDU oder auch die Grünen kaum Chancen hätten wahrgenommen zu werden. Für die schwachen Umfragewerte der Union in MV wird allerdings auch die geringe Zustimmung zu Kanzler Friedrich Merz verantwortlich gemacht.

Schwesig forderte Merz auf, schnell für eine Senkung der Spritpreise zu sorgen. «Da muss der Kanzler handeln. Da kann er heute mal ein Zeichen setzen, dass er an der Seite der Leute steht», sagte sie Welt TV. «Und ich glaube, das würde dann auch wieder vor Ort Zustimmung bringen.»

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