27. August 2026 – dpa
Der Angeklagte soll einem Mann in einer Kleingartenanlage mit einem hammerähnlichen Gegenstand 30 Mal gezielt gegen den Kopf geschlagen haben. Er steht nun wegen Totschlags vor Gericht.
Ein 40-Jähriger soll in einer Rostocker Kleingartenanlage im vergangenen Herbst einen Mann mit 30 Schlägen eines hammerartigen Gegenstands getötet haben - jetzt steht er vor dem Landgericht Rostock. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Das spätere Opfer soll vor der Gewalttat versucht haben, den damals 39-Jährigen zu berauben, um an Drogen zu gelangen.
Der mutmaßliche Täter schwieg zum Prozessauftakt, so dass zunächst nur die Anklage verlesen wurde, wie eine Gerichtssprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. «Der Angeklagte will sich zur Sache nicht einlassen.»
Der Mann soll sein Opfer laut Anklage am 10. oder 11. November 2025 getötet und die Leiche bis Ende Februar versteckt haben. Dann soll er den Toten nach Angaben der Ermittler in einer Art improvisierter Schubkarre in ein Waldstück in der Rostocker Südstadt transportiert haben. Dort entdeckte wenige Tage später ein Spaziergänger mit seinem Hund die Leiche, wie die Staatsanwaltschaft mitgeteilt hatte.
Der Prozess soll am kommenden Mittwoch fortgesetzt werden. Dann werden laut Gericht Zeugen gehört. Auch eine 3D-Tatort-Rekonstruktion ist demnach geplant.