25. Juni 2026 – dpa

Sommerhitze

SPD fordert Hitzeplan der Landesregierung

Sonne satt, mehr als 30 Grad erwartet – aber wo bleibt der Schutz? Die SPD fordert mehr als Trinktipps: Ein verbindlicher Hitzeplan für alle soll endlich her. Was steckt hinter der Kritik?

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Die SPD-Sozialpolitikerin Birte Pauls verlangt einen Hitzeplan. (Archivbild)

Kiel (dpa/lno)- Angesichts erwarteter Temperaturen von deutlich mehr als 30 Grad in den kommenden Tagen auch in Schleswig-Holstein erneuert die SPD-Sozialpolitikerin Birte Pauls ihre Forderung nach einem Hitzeplan. «Während die Hitzewelle weiter in Schleswig-Holstein anhält und die Kieler Woche bei hochsommerlichen Temperaturen läuft, fehlt es der Landesregierung weiterhin an einer wirksamen Strategie zum Schutz der Bevölkerung», sagte die Landtagsabgeordnete der Deutschen Presse-Agentur.

Weder habe die Landesregierung die angekündigte Klimaanpassungsstrategie vorgelegt, noch einen landesweiten Hitzeaktionsplan. «Das ist angesichts der zunehmenden Extremwetterlagen nicht länger hinnehmbar», sagte Pauls. «Hitze ist mittlerweile eines der größten klimabedingten Gesundheitsrisiken in Deutschland ist. Besonders ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Behinderungen sowie Beschäftigte im Freien sind von den Folgen extremer Temperaturen betroffen.»

Nach Ansicht von Pauls reicht es nicht aus, zum ausreichende Trinken aufzurufen. Notwendig seien klare Maßnahmen für Kommunen, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Kitas, Schulen und Veranstalter von Großereignissen. Es brauche Frühwarnsysteme, öffentliche Trinkwasserangebote, mehr Schattenflächen im öffentlichen Raum, hitzeresiliente Städte und Gemeinden sowie verbindliche Schutzkonzepte für besonders gefährdete Gruppen. Hitzeschutz sei Gesundheitsschutz.

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