14. Juli 2026 – dpa
Heftiges Gewitter, überflutete Straßen und ein brennender Dachstuhl: In Elmshorn waren etwa 220 Einsatzkräfte aufgrund des Unwetters unterwegs.
Vermutlich nach einem Blitzeinschlag hat in Elmshorn (Kreis Pinneberg) der Dachstuhl eines Einfamilienhauses gebrannt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hätten sich aus schwarzem Rauch am Dach herausschlagende Flammen entwickelt, teilte die Feuerwehr in einer Mitteilung mit. Starkregen und Gewitter hätten den Einsatz erheblich erschwert.
Nach Angaben der Feuerwehr konnten wegen der anhaltenden Blitzschlaggefahr zwei bereitstehende Drehleitern zunächst nicht eingesetzt werden. Die Einsatzkräfte löschten den Brand deshalb von innen unter Atemschutz. Im Haus wurde eine Bewohnerin vermutet, gefunden wurde jedoch niemand.
Zeitgleich gingen wegen des Unwetters zahlreiche weitere Notrufe bei der Feuerwehr ein. Demnach liefen innerhalb kurzer Zeit Straßen, Keller, Tiefgaragen und mehrere Bahnunterführungen voll Wasser. Neben den Einsatzkräften aus Elmshorn wurden auch mehrere Nachbarfeuerwehren, das Technische Hilfswerk und das Deutsche Rote Kreuz alarmiert.
In der Spitze waren nach Feuerwehrangaben mehr als 220 Einsatzkräfte im Einsatz. Es mussten mehr als 130 Einsatzstellen abgearbeitet werden. Die Wetterlage entspannte sich im Laufe des Abends.