31. August 2025 – dpa

Beach-Volleyball

Müller/Tillmann bei Elite-Turnier in Hamburg Vierte

Sie sind als Favoriten beim Elite-Turnier in Hamburg angetreten. Am Ende reicht es für Svenja Müller und Cinja Tillmann zu Platz vier. Im Halbfinale verlieren sie gegen zwei Italienerinnen.

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Vierte beim Turnier in der Wahl-Heimat Hamburg: Svenja Müller (l) und Cinja Tillmann (Archivbild), Foto: Marius Becker/dpa

Die an Nummer eins gesetzten Beach-Volleyballerinnen Svenja Müller und Cinja Tillmann haben den Sieg beim Elite-Turnier der Beach Pro Tour in ihrer Wahl-Heimat Hamburg verpasst. Nach einem dritten und einem zweiten Platz in den beiden Vorjahren wurde das in der Hansestadt trainierende Duo nun Vierter.

Sie verloren das Spiel um Platz drei gegen die Olympiasiegerinnen Ana Patricia Silva Ramos und Eduarda Santos Lisboa aus Brasilien mit 16:21, 18:21. Bei einem Ballwechsel kurz vor Spielende verletzte sich Tillmann an der rechten Schulter.

Die Hoffnungen der EM-Dritten auf den ersten Erfolg am Rothenbaum hatten Valentina Gottardi und Reka Orsi Toth in der Vorschlussrunde zunichtegemacht. Die Italienerinnen gewannen gegen die beiden Deutschen mit 21:19, 21:13. Gottardi/Orsi Toth hatten zuvor erst Linda Bock und Louisa Lippmann und im Viertelfinale Sandra Ittlinger und Anna-Lena Grüne ausgeschaltet.

Auch im Finale waren Gottardi und Orsi Toth nicht zu stoppen. Sie schlugen etwas überraschend die Brasilianerinnen Thamela Coradello Galil und Victoria Lopes Pereira Tosta mit 17:21, 21:18, 15:6.

Müller und Tillmann waren das einzige deutsche Paar, das das Halbfinale erreicht hatte. Die Olympia-Zweiten Nils Ehlers und Clemens Wickler scheiterten am Samstag an Martins Plavins/Kristians Fokerots mit 19:21, 21:15, 9:15. Vor einem Jahr hatten die in Hamburg trainierenden Ehlers und Wickler schon das Finale der EM gegen die beiden Letten verloren.

Das Finale gewannen die Tokio-Olympiasieger Anders Mol und Christian gegen die Polen Bartosz Losiak und Michael Bryl mit 25:23, 21:14. Dritte wurden die Niederländer Stefan Boermans und Yorick de Groot durch das 21:16, 21:10 gegen Plavins und Fokerots.

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